Goldhauben.de
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Die Goldhaube

Ihren Ursprung hat die Goldhaube in der Linzer Gegend etwa zum Ende des 18. Jahrhunderts.

Über Passau wurde sie auch im reichen Rottal modern, wobei sie nur von verheirateten und wohlhabenden Bürgersfrauen sowie Bäuerinnen zu festlichen Anlässen getragen wurde.

So eine Goldhaube hatte, wie es in einer alten Beschreibung heißt, "einen Wert vergleichbar einem guten Ackergaul."

Die material- und zeitaufwändige Herstellung der Haube lässt sich in folgende Arbeitsschritte aufteilen:

Die Form wird durch einen biegsamen Gitterrost erreicht. Dieses "Grundgerüst" wird in die Form einer Goldhaube gebracht. Darauf wird dann ein Band montiert, das auf einem Handwebstuhl gewebt und kunstvoll mit Gold, Edelsteinen und Perlen bestickt wird. Vervollständigt wird die Goldhaube durch den "Knopf" oder "Kopf" und durch ein wertvolles schwarzes Spitzenband, das über dem "Schwalbenschwanz" befestigt ist.


Die Goldhaube ist aus einem ca. 1,15 m langen handgewebten Goldstoff hergestellt. Dieser ist reichlich mit kostbaren und schönen Materialien bestickt.

Materialien:
Flitter, Krönchen, Granatperlen, Goldperlen, Dreiblätter, Blättchen.

Zeitaufwand:
ca. 300 Stunden